Horst Wegener
Schweigemahl – Ein Kurzfilm

In Verbindung mit Horst Wegeners neuem Song „Werden“ haben er und Arne Schramm, den Kurzfilm „Schweigemahl“ über erlebte Diskriminierung gedreht. Anhand ausdrucksstarker Bilder von Alltagsrassismus erzählt der Film von einer deutschen Familie mit Schwarzer Mutter und weißem Vater, die als Theater-Schauspielerin und -Regisseur arbeiten – und ihrem Reflexionsprozess, dass auch in einer von Diversität geprägten Familie unterschwelliger und offensichtlicher Rassismus omnipräsent stattfindet. Ein Aufruf, die eigenen Rassismen anzuerkennen und die immer noch währende strukturelle Ungleichbehandlung zu hinterfragen.

werden zwölf/zwölf (feat. Roger Rekless, Ami Warning)

„Als Kind wollt‘ ich ein Beispiel sein für POCs/Hab gelächelt beim Rassisten-Witz, begrub die Schmerzen tief“. „Werden“ erscheint am 2. Oktober und beendet Horst Wegeners 12-Jahreszeiten-Zyklus‘ mit einem Knall: Musik und Aktivismus verschwammen schon seit jeher in seiner Musik, dieser Song aber ist eine Antirassismus-Manifest von bisher ungeahnter Ausdrucksstärke. Gemeinsam mit Rapper Roger Reckless und Sängerin Ami Warning sowie den Produzenten Matteo Capreoli prangert Wegener mit Erzählungen vom grundlosen Diebstahlverdacht an der Supermarktkasse bis hin zu Prügeleien mit Nazis den strukturellen Rassismus in der deutschen Gesellschaft an und plädiert für eine bessere Welt: „Jahrelang der Quotenschwarze ging auf die Psyche/Power to the People: Mehr als nur ’ne Devise/Das erste Mal Hoffnung auf ’nen neues Kapitel/Deutsche Geschichte wird grad‘ weiterentwickelt“. Rund um „Werden“ haben Wegener und Arne Schramm, mit ihrer Filmproduktion WUPPERwerft aus Wuppertal, den Kurzfilm „Schweigemahl“ über erlebte Diskriminierung produziert. Anhand ausdrucksstarker Bilder von Alltagsrassismus erzählt der Film von einer deutschen Familie mit Schwarzer Mutter und weißem Vater, die als Theater-Schauspielerin und -Regisseur arbeiten – und ihrem Reflexionsprozess, dass auch in einer von Diversität geprägten Familie unterschwelliger und offensichtlicher Rassismus omnipräsent stattfindet. Szenen, die man auch im Musikvideo zu „Werden“ sehen wird. „Schweigemahl“ feiert am 25. September im Rex Kino Wuppertal vor geladenen Gästen Premiere, die Tickets kosten 10€. Neben dem Film an sich werden die Rapper Roger Reckless und Horst Wegener auch musikalisch den Abend bereichern, Reckless wird außerdem aus seinem Spiegel-Bestseller „Ein N** darf nicht neben mir sitzen“ lesen. Am Ende steht der Appell, der trotz seiner langen Geschichte und der diesjährigen Aufmerksamkeit ungebrochen aktuell bleibt: Black Lives Matter.